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Feierlicher Empfang anlässlich des 68. Jubiläums der Gründung der Volksrepublik China
2017/10/20

  

   Am 28.09.2017 gaben der Botschafter der Volksrepublik China in der Republik Österreich, S.E. Li Xiaosi und seine Gattin und der ständige Vertreter der Volksrepublik China bei dem Büro der Vereinten Nationen und bei anderen internationalen Organisationen in Wien, Botschafter Herr Shi Zhongjun, einen Empfang anlässlich des 68. Jubiläums der Gründung der Volksrepublik China. Ca. 800 Gäste u.a. Vizepräsidentin des Bundesrates Ingrid Winkler, Bundespräsident a.D. Dr. Heinz Fischer und weitere Ehrengäste aus allen Kreisen, Vertreter der internationalen Organisationen, des diplomatischen Corps sowie Vertreter der chinesischen Unternehmen, der chinesischen Studenten und der in Österreich lebenden Überseechinesen, nahmen an der Feierlichkeit teil.

   Botschafter Li Xiaosi begrüßte die Gäste herzlich und sagte, 68 Jahre sind wie im Flug vergangen, 68 Jahre unermüdlicher Bemühungen. Trotz aller Schwierigkeiten strebt das große Schiff China immer vorwärts. China ist aus einem armen und schwachen Land die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt geworden. Das Land hat sich tiefgehend verändert, das Leben der Bevölkerung hat sich erheblich verbessert. China spielt eine immer wichtigere Rolle für die Entwicklung der Weltwirtschaft, bei der Lösung regionaler Konflikte und beim Begegnen globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel und der Terrorismusbekämpfung. Wir freuen uns über die Errungenschaften unseres Landes und sind sehr stolz darauf. Zugleich sind wir nüchtern und wissen, dass China immer noch das größte Entwicklungsland der Welt ist, in vielerlei Hinsicht noch großen Aufholbedarf gegenüber entwickelten Ländern hat, und nach wie vor mit vielen Schwierigkeiten und Herausforderungen auf dem Weg nach vorne konfrontiert ist.

   Nun steigen die Flut und der Wind auf, die Segel werden aufgezogen. Am 18. Oktober wird der 19. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas in Peking stattfinden und die Richtung für die Verwirklichung einer Gesellschaft mit umfassendem bescheidenem Wohlstand und die Modernisierung des Landes weisen. China steht nun an einem neuen historischen Start. Wir werden weiterhin unbeirrt die innovative, ausgewogene, grüne und nach außen öffnende Entwicklung vorantreiben, die zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger dient. Wir bemühen uns, eine nachhaltige Entwicklung mit mehr Qualität, mehr Effizienz und Gerechtigkeit zu erreichen und einen noch größeren Beitrag zu Frieden und Wohlstand in der Welt zu leisten.

   Botschafter Li betonte weiter, gegenwärtig entwickeln sich die Beziehungen zwischen China und Österreich sehr gut. Es herrscht reger Besuchsaustausch auf höchster Ebene. Der bilaterale Handelsaustausch und die Investition werden kontinuierlich ausgebaut. Auch der Austausch in den Bereichen Kultur, Bildung und Tourismus gestaltet sich außerordentlich dynamisch und erfolgreich. Wir hoffen, die gute und stabile Entwicklungstendenz unserer bilateralen Beziehungen aufrechtzuerhalten, durch gemeinsame Anstrengungen unser wechselseitiges Verständnis und Vertrauen zu verstärken, unsere Zusammenarbeit in Politik, Wirtschaft, Investitionen, Wissenschaft, Kultur und Bildung sowie im Rahmen der „One Belt One Road"-Initiative und in den internationalen Angelegenheiten zu vertiefen, und unseren beiden Ländern sowie der ganzen Welt zum Wohl zu gereichen!

   Botschafter Shi Zhongjun bekräftigte, unsere Welt kommt in diesen Jahren nicht zur Ruhe. Die Globalisierung begegnet der Windungen und Wendungen, die multilateralen Handelsverhandlungen geraten ins Stocken, die Ungleichheit der globalen Entwicklung und die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer und extremistisches und konservatives Denken nimmt zu. Die Kriegshandlungen und Konfrontationen in einigen Regionen bleiben ungelöst. Angesichts dieser Defizite in Frieden, Entwicklung und Verwaltung denken alle darüber nach, wie wir als Mitbewohner im Globalen Dorf unsere Probleme gemeinsam lösen und globale Konzepte ausarbeiten können. Dazu hat der chinesische Staatspräsident Xi Jinping die Idee einer Schicksalsgemeinschaft der Menschheit präsentiert und meint, nur wenn alle, die ohnehin im selben Boot sitzen, Kooperation und gemeinsamem Gewinnen anstreben, können die globalen Herausforderungen effektiv angenommen werden. In der Sicherheitsfrage sollten alle Beteiligten konstruktiv miteinander koordinieren und verhandeln, um Sicherheitsprobleme zu lösen. Auch in punkto Entwicklung sollten alle Staaten aufgeschlossen sein und einander helfen, um eine gemeinsame Entwicklung mit gegenseitigem Nutzen zu ermöglichen. Ein weiteres Beispiel ist Global Governance. Alle Länder sollten das Prinzip der gemeinsamen Konsultation, des gemeinsamen Aufbaus und der gemeinsamen Teilhabe einhalten, gemeinsam an der Governance teilnehmen, Verantwortung tragen und Erfolg teilen. Die Gürtel-Straße-Initiative des Herrn Staatspräsidenten Xi Jinping ist die Umsetzung und Verkörperung der Idee der Schicksalsgemeinschaft der Menschheit. Beim ersten „Gürtel und Straße"-Gipfelforum für Internationale Kooperation im Mai 2017 in Beijing konnten 270 Kooperationsprojekte in fünf großen Bereichen vereinbart werden und damit wird der Weltwirtschaftskonjunktur nachhaltige Impulse verliehen. China wird sich dabei im Geiste der Schicksalsgemeinschaft der Menschheit eine aktive Rolle spielen. Die chinesische Mission wird den Dialog mit den UNO-Organisationen, Institutionen und Missionen anderer Länder intensivieren und multilaterale Prozesse beschleunigen und gemeinsame Interessen ausbauen.

   Die Teilnehmer an dem Empfang gratulierten herzlich zu dem 68. Jubiläum der Gründung der Volksrepublik China und bewerteten positiv die glänzende Errungenschaft der chinesischen Wirtschaft und Gesellschaft. Sie hielten fest, dass die großen Chancen und vielsprechenden Perspektiven für die Entwicklung der chinesisch-österreichischen Beziehungen bevorstehen. Beide Länder sollen gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um die Entwicklung der bilateralen Beziehungen weiter voranzutreiben.

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